27.09.2017 – Eigentlich sollten sich die Musiker in der Pause bei einem Schnuppersegeln auf dem Drilandsee etwas erholen. So hatten es Ulla Sander-Stief, Vorsitzende

Gerd mit seiner ungarischen Crew

des Ev. Posaunenchors der Erlöserkirche und Jürgen Loos, Leiter der Wassersportabteilung von Vorwärts Gronau vereinbart. Dieses sollte im Rahmen einer Abschiedsfeier mit dem Partnerorchester aus Ungarn stattfinden. Doch wegen einer Zeitplanänderung waren die Gronauer Musiker zum vereinbarten Zeitpunkt gemeinsam mit dem Orchester aus Mezöberény gerade in einem Konzert. Um das Segeln nicht vollständig ins (Driland)-Wasser fallen zu lassen, sammelte die Posaunenchor-Chefin kurzerhand ein paar ungarische Feuerwehrleute ein. Die verteilten sich auf die beiden Wassersport-Vereinsboote und stachen in (den) See.

Das kleine Problem dabei: Nur einer der Passagiere konnte deutsch und englisch. So musste ein Boot ohne Dolmetscher auskommen. Segelerfahrung hatte auch niemand. Doch schnell stellte sich heraus, dass auf dem „Babylon-Boot“ ein weibliches Crewmitglied, eine Lehrerin, ein paar Worte deutsch sprechen konnte. Ihr Partner, ein Feuerwehrmann und Holzfäller, verstand etwas von unserer Sprache und auch sofort, wann und wie das Vorsegel bei einer Wende zu bedienen ist. Den Rest erledigte eine Handy-App in der Worte eingegeben und von anderen Gesprächspartner abgelesen wurden. So entstand eine etwas umständliche, aber heitere Konversation, bei der viel gelacht wurde. Die ungarischen Feuerwehrleute machten Fotos, die ein paar Tage später per E-Mail beim Wassersportleiter eintrafen. Das Schnuppersegeln mit dem Posaunenchor wird sicher nachgeholt werden.

Sonne, aber wenig Wind